{"id":589,"date":"2013-07-30T19:15:19","date_gmt":"2013-07-30T17:15:19","guid":{"rendered":"http:\/\/geldanlegen.com.de\/?page_id=589"},"modified":"2013-08-06T23:11:21","modified_gmt":"2013-08-06T21:11:21","slug":"sind-anleihen-out","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/geldanlegen.com.de\/?page_id=589","title":{"rendered":"Sind Anleihen OUT?"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/geldanlegen.com.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Celle-Hufeisen.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-393 alignleft\" title=\"Celle Hufeisen\" src=\"http:\/\/geldanlegen.com.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Celle-Hufeisen-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"90\" height=\"90\" \/><\/a>Anleihen stabiler Staaten bringen keinen Zins, Portugal und Co. sind zu riskant, Industrieanleihen sind zu teuer, Mittelstandsanleihen sowie High-Yield Bonds wiederum zu riskant und Anleihen f\u00fcr Schwellenl\u00e4nder haben das Beste hinter sich. Pfandbriefe sind gerade gar nicht mehr in der Diskussion. So in etwa stellt sich die Betrachtung der Wirtschaftspresse zu Anleihen im Sommer 2013 dar. In diesem und im folgenden Artikel wollen wir das F\u00fcr und Wider einer Investition in Anleihen beleuchten. Und zwar zun\u00e4chst ganz allgemein als Teil eines ausgewogenen Depots nach den Grundlagen der Asset Allocation und anschlie\u00dfend im heutigen Marktumfeld.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Ausgangsfrage: Warum kaufen Sie Anleihen? Oder doch lieber Tagesgeld? <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wichtig f\u00fcr Ihre Geldanlagestrategie in Anleihen ist zun\u00e4chst die Frage des \u201eWarum\u201c, also des Anlage- oder Sparziels. Wenn Sie in Anleihen investieren, um stabile Ertr\u00e4ge \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum von zehn Jahren und mehr zu erzielen, muss Ihre Anlagestrategie anders sein, als wenn Sie f\u00fcr f\u00fcnf Jahre auf ein neues Auto, eine Eigentumswohnung oder ein Haus sparen. Suchen Sie sehr hohe Renditen aus Anleihen, m\u00fcssen Sie eher spekulieren, was wir aus der Sicht des Ansatzes der Asset Allocation nicht betrachten wollen. Ferner lohnt sich eine Anleiheinvestition im Regelfall nicht, wenn Sie kleinere Geldbetr\u00e4ge f\u00fcr f\u00fcnf oder weniger Jahre anlegen. Denn hier bieten Tages- oder Festgeldkonten vergleichbare oder manchmal sogar bessere Renditen. Interessanter werden Anleihen erst dann, wenn Sie Anleihen als Baustein eines Depots ab etwa 10.000 Euro verwenden wollen. Dann ist in jedem Fall der Erwerb von Anleihen als ETF \u00fcber die B\u00f6rse empfehlenswert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Charakteristika von Anleihen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><\/strong>Anleihen sind Schuldverschreibungen von Emittenten. \u00dcblicherweise weisen sie eine feste Laufzeit und einen festen Zins auf, der beispielsweise j\u00e4hrlich bezahlt wird. Dar\u00fcber hinaus gibt es Anleihen mit variablen Zinsen, inflationsindexierte Anleihen und Anleihen mit K\u00fcndigungsrechten seitens des Emittenten, die wir im Folgenden nicht weiter betrachten. Der Zins einer Anleihe setzt sich aus zwei Komponenten zusammen: Der Laufzeit und der Kreditw\u00fcrdigkeit (Bonit\u00e4t) des Anleiheschuldners. Um Geld f\u00fcr l\u00e4ngere Laufzeiten aufzunehmen, muss der Anleiheschuldner \u00fcblicherweise h\u00f6here Zinsen bezahlen. Ferner zahlt ein schlechter Schuldner einen h\u00f6heren Risikoaufschlag als ein sehr guter Schuldner wie die Bundesrepublik Deutschland. Die Schuldner von besicherten Anleihen oder Pfandbriefen zahlen geringere Risikoaufschl\u00e4ge. Beide Preisbestandteile zusammengenommen ergeben den Nominalzins.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Rendite und Risiko von Anleihen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Nominalzins oder Kupon, wird auf den Nennwert einer Anleihe gezahlt. Davon zu unterscheiden ist der effektive Verdienst des Anlegers, die Rendite einer Anleihe. Diese errechnet sich aus dem bezahlten Preis bei Erwerb der Anleihe, dem Kurs, den periodischen Zinszahlungen einer Anleihe und dem R\u00fcckzahlungsbetrag. Zumeist werden Anleihen zu 100 Prozent des Nominalbetrages = R\u00fcckzahlungsbetrag begeben. Bestimmend f\u00fcr die weitere Kursentwicklung sind die Bonit\u00e4tsentwicklung des Emittenten, der Risikoappetit der Anleger sowie die Zinsentwicklung auf den Geld- und Kapitalm\u00e4rkten und damit nat\u00fcrlich auch das Verhalten der Zentralbanken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Bonit\u00e4tsrisiko<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Bonit\u00e4tsrisiko bezeichnet das Risiko, dass der Anleiheschuldner die Anleihe nicht zur\u00fcckzahlen kann. Das Bonit\u00e4tsrisiko einer kleinen Unternehmung gegen\u00fcber dem deutschen Staat als Schuldner ist allen Unkenrufen zum Trotz unmittelbar einsichtig. Als Orientierung gibt es die Klassifikation der Ratingagenturen von AAA = sicher bis D = Ramsch. F\u00fcr f\u00fcnfj\u00e4hrige Anleihen wird das zus\u00e4tzliche Risiko einer Investition in Unternehmensanleihen mit BBB-Rating gegen\u00fcber Bundesanleihen mit AAA-Rating im August 2013 mit einer Zusatzrendite von etwas \u00fcber ein Prozent entgolten (siehe hierzu die jeweiligen aktuellen Renditedifferenzen nach Ratingklassen bei https:\/\/www.boerse-stuttgart.de\/de\/toolsundservices\/zinsstrukturkurve\/zinsstrukturkurve.html).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hierbei ist zu ber\u00fccksichtigen, dass die Risikoaufschl\u00e4ge nicht statisch sind. In Krisenzeiten weiten sich diese sogenannten Risikospreads, da Investoren die Sicherheit von Staatsanleihen \u201esicherer Staaten\u201c suchen. Dadurch steigen die Kurse der Anleihen dieser Staaten. Bei neu emittierten Staatsanleihen m\u00fcssen diese Staaten aufgrund der gestiegenen Nachfrage nach ihren Anleihen entsprechend niedrigere Zinsen bieten. Die Kurse der Unternehmensanleihen geraten hingegen unter Druck. Denn Anleger verlangen f\u00fcr das Erwerben dieser als risikobehafteter eingesch\u00e4tzten Anleihen eine h\u00f6here Risikopr\u00e4mie in Form h\u00f6herer Zinsen. Es ist in Krisenphasen nicht ungew\u00f6hnlich, dass die Kurse der Bundesanleihen und der jeweiligen Indizes steigen (Bund-Future, REXP), w\u00e4hrend die Kurse der Unternehmensanleihen im Einklang mit den Aktienkursen abst\u00fcrzen. Nach dieser unmittelbaren Krisenreaktion h\u00e4ngt die weitere Entwicklung der Anleihekurse und damit der Renditen von der Reaktion der Zinsm\u00e4rkte ab.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Zins\u00e4nderungsrisiko<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Angenommen der Bund begibt heute eine Anleihe mit f\u00fcnfj\u00e4hriger Laufzeit zum Kurs von 100 Prozent und 2,0 Prozent Nominalzins. Steigt n\u00e4chstes Jahr das Zinsniveau, muss der Bund f\u00fcr eine neue, vergleichbare Anleihe mit dann vierj\u00e4hriger Laufzeit mehr als 2,0 Prozent Nominalzins bieten, z.B. 3,0 Prozent. Dann will aber niemand mehr die Anleihe, die heute zu 2,0 Prozent Nominalzins begeben wurde, zu 100 Prozent kaufen, da der Anleger mit der 3,0 %-Anleihe eine h\u00f6here Rendite erzielen kann. Der Kurs der alten 2,0 %-Anleihe wird dann soweit sinken, bis sich der Gesamtgeldstrom von der Auszahlung f\u00fcr den Kauf der 2,0%-Anleihe und der 3,0%-Anleihe sowie die j\u00e4hrlichen Zinszahlungen und die R\u00fcckzahlungsbetr\u00e4ge am Ende der Laufzeit angleichen. Ein Beispiel hierzu finden Sie im Kapitel 2.1 in unserem Bucht Asset Allocation. Steigen die Marktzinsen sinken die Kurse der bereits auf dem Markt befindlichen Anleihen. Sinken hingegen die Marktzinsen, steigen die Kurse. Schlecht ist dies f\u00fcr den Anleger immer dann, wenn er bei steigenden Marktzinsen seine Anleihen vor dem F\u00e4lligkeitsdatum verkaufen muss, denn dann wird er einen niedrigeren Kurswert erhalten, der h\u00e4ufig unter dem R\u00fcckzahlungsbetrag bei F\u00e4lligkeit liegt. F\u00fcr ein laufendes Portfolio aus Anleihen, die nicht vorzeitig verkauft werden, dr\u00fcckt sich dies als Kursverlust aus, der bei R\u00fcckzahlung der Anleihen zum Nennwert verschwindet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Wechselkursrisiken<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Anleihen, die beispielsweise in Dollar erworben werden, unterliegen einem Wechselkursrisiko.\u00a0 Wird der Dollar zwischen dem Erwerb der Anleihe und ihrer R\u00fcckzahlung schw\u00e4cher, sinkt der Rueckzahlungsbetrag umgerechnet in Euro. Unter Umst\u00e4nden verliert der Anleger nicht nur den Zinsertrag mehrerer Jahre, sondern erleidet auch noch Substanzverluste.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Liquidit\u00e4tsrisiken<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Last but not least muss der Anleiheinvestor auch die Handelbarkeit der Anleihen im Auge haben. Bundesanleihen werden b\u00f6rsent\u00e4glich im Umfang vieler Millionen Euro gehandelt, einige Mittelstandsanleihen oder exotische Anleihen manchmal \u00fcber viele Wochen gar nicht, und wenn, dann zu einem hohen Kursabschlag durch den K\u00e4ufer.\u00a0 Der Anleger, der schnell einen Teil der Anleihen zu Geld machen will, kann hier in erhebliche Schwierigkeiten geraten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Funktion der Anleihen in einem ausgewogenen Portfolio<\/strong><strong><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><\/strong>Zun\u00e4chst bieten Anleihen einen stetigen Strom von Zinseinnahmen, w\u00e4hrend Anlageklassen wie Rohstoffe (Gold) ausschlie\u00dflich Kursgewinne kennen und auch Aktieninvestitionen haupts\u00e4chlich auf Kursgewinne zielen.\u00a0Staatsanleihen und Industrieanleihen hoher Bonit\u00e4t sowie Pfandbriefe k\u00f6nnen in einem Portfolio, das auch Aktien enth\u00e4lt, eine stabilisierende Wirkung entfalten. Denn \u00fcblicherweise schwanken die Renditen von Anleihen weniger stark als die Renditen von Aktien. Ferner ver\u00e4ndern sich die Renditen von Aktien und Anleihen nicht gleichgerichtet, sondern weitgehend unabh\u00e4ngig voneinander. Steigen die Aktienkurse, bleiben die Anleihekurse stabil oder sinken leicht. Bei fallenden Aktienkursen gilt au\u00dfer sehr kurzfristig in Krisen wie September 2008, dass die Anleihekurse stabil bleiben oder leicht steigen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Man sagt in der Fachsprache, dass Staatsanleihen und Aktien gering negativ und Aktien und Unternehmensanleihen leicht positiv miteinander korreliert sind. Im Kapitel 3.2 unseres Buches &#8222;Asset Allocation&#8220; zeigen wir die relevanten Korrelationen. Dieser stabilisierende Effekt der Anleihen ist umso st\u00e4rker, je h\u00f6her die Bonit\u00e4t des Emittenten ist. Denn die Finanzm\u00e4rkte gehen davon aus, dass stabile und entwickelte Staaten \u00fcblicherweise nicht insolvent werden und damit auch in konjunkturell oder politisch unsicheren Zeiten ihre Schulden vorrangig bedienen. Unternehmensanleihen k\u00f6nnen hingegen in der Logik der Finanzm\u00e4rkte viel eher von Schuldenschnitten oder ausgesetzten Zins- und Tilgungszahlungen betroffen sein. Der REXP als Index der Bundesanleihen ist damit in Punkto Krisensicherheit allen Unternehmensanleihen \u00fcberlegen. Der Preis f\u00fcr diese Absicherung liegt allerdings in dem niedrigeren Zinsertrag.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Welche M\u00f6glichkeiten der Investition in Anleihen gibt es?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Drei Varianten gibt es, um in Anleihen zu investieren: Den Erwerb einzelner Anleihen, den Kauf eines Anleiheindex wie den eb.rexx f\u00fcr Bundesanleihen \u00fcber die B\u00f6rse in Form eines ETF. Oder man vertraut sein Geld einem Fondsmanager an und erwirbt einen aktiv gemanagten Anleihefonds (Rentenfonds).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Einzelne Anleihen erfordern einiges Management<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Beim Erwerb einzelner Anleihen muss der Anleger abw\u00e4gen, zwischen den Bonit\u00e4tsrisiken einzelner Emittenten sowie der gew\u00fcnschten Laufzeit. Es ist vergleichsweise aufw\u00e4ndig, ein Portfolio aus Anleihen zusammenzustellen. So sind einige Anleihen nur in St\u00fcckelungen von 10.000 EUR und mehr zu erwerben. Doch wenn man Anleihen mit 1.000 EUR Nennwert erwirbt, sind bei vielen Depotbanken die fixen Handelskosten f\u00fcr Anleihen nicht zu vernachl\u00e4ssigen, die einen guten Teil der Rendite auffressen k\u00f6nnen. Daf\u00fcr sind Kursverluste kontrollierbar, wenn man die Anleihen zu 100 Prozent oder g\u00fcnstiger erwirbt und bis zur Endf\u00e4lligkeit h\u00e4lt. Denn dann erh\u00e4lt der Anleger au\u00dfer im Insolvenzfall auch den gesamten R\u00fcckzahlungsbetrag.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>ETF und Fonds sind einfacher zu handhaben, unterliegen aber Kursrisiken<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Beim Erwerb eines Rentenfonds oder ETF unterliegt der Wert der Investition den oben beschriebenen Zins\u00e4nderungsrisiken. Bei steigenden Zinsen wird der Fonds oder ETF in der Regel an Wert verlieren oder nur gering zulegen, abh\u00e4ngig davon, welcher Mix von Anleihen im Portfolio des Fonds bzw. ETF enthalten sind. Dazu k\u00f6nnen Sie im Folgeartikel mehr Details lesen. Wichtig sind die Kennzahlen des durchschnittlichen Kupons sowie der Umlaufrendite. Hieraus k\u00f6nnen Sie Schl\u00fcsse auf die zu erwartenden Einnahmen ziehen. Aktiv gemanagte Fonds sind zumeist sehr teuer. Ausgabeaufschl\u00e4ge von 5 Prozent und laufende Kosten von 1 Prozent lassen bei sicheren Papieren die ohnehin niedrigen Renditen weiter abschmelzen. Als Basisinvestition empfehlen sich daher eher ETF.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Details zu den Anleihen, deren Risiken, Funktionen in einem Portfolio und Investitionsm\u00f6glichkeiten finden Sie in unserem letzten Buch <a href=\"http:\/\/www.campus.de\/ratgeber\/finanzen\/Asset+Allocation.99360.html\" target=\"_blank\">\u201eAsset Allocation\u201c<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Res\u00fcmee:<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jedes ausgewogene Portfolio sollte grunds\u00e4tzlich festverzinsliche Anleihen umfassen.\u00a0Die Krisenabsicherung folgt \u00fcber Staatsanleihen stabiler Staaten hoher Bonit\u00e4t. Eine gute und sichere Rendite l\u00e4sst sich mit einem ausgewogenen Portfolio von Unternehmensanleihen erzielen. Bei kleinen Portfolios empfiehlt sich trotz der Kursrisiken eher ein ETF, um die Handelskosten zu begrenzen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">30.07.2013, letztes Update: 6.08.2013<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anleihen stabiler Staaten bringen keinen Zins, Portugal und Co. sind zu riskant, Industrieanleihen sind zu teuer, Mittelstandsanleihen sowie High-Yield Bonds wiederum zu riskant und Anleihen f\u00fcr Schwellenl\u00e4nder haben das Beste hinter sich. 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