Unser neues Buch „Mehr Mut für Privatanleger“ ist erschienen!

Kurzbeschreibung

Langfristiger Vermögensaufbau ist wichtiger denn je. Doch wohin mit dem Spargeld? Sie wollen mehr Rendite als mit Spar- und Festgeldern erzielen, scheuen aber nach Beispielen wie Telekom, Karstadt und Volkswagen direkte Investitionen in Aktien? Sie haben wenig Vertrauen in die Bankberater und die Fondsindustrie?

Unser Buch möchte Ihnen Mut machen und Sie davon überzeugen, dass es zwischen dem Sparbuch und der aggressiven Spekulation mit Aktien erfolgversprechende Möglichkeiten zur Geldanlage gibt. Die einfache Formel hierzu heißt „Asset Allocation“. Hinter diesem Begriff verbirgt sich die Aufteilung Ihrer Geldanlage auf verschiedene Anlageklassen. Risikoreichere Investitionen in breit gestreute Aktienindizes werden geschickt kombiniert mit risikobegrenzenden Investitionen in Anleiheindizes und breit gestreute Immobilienfonds. Wir erläutern Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie mit diesem Wissen ein für Ihre individuelle Risikobereitschaft und Risikotragfähigkeit passendes Wertpapierdepot zusammenstellen können. Mit kostengünstigen ETFs, den börsengehandelten Indizes. Diese Schritte lassen sich für den Interessierten Privatanleger ganz ohne Bankberater vollziehen. Gut diversifizierte Wertpapierdepots nach den Grundsätzen „Asset Allocation“ erfordern wenig Pflege und sind ausreichend robust, um Krisen oder Zinsflauten ohne Verluste abzuwettern.

Einsteiger können mit dem Buch ein erstes, einfaches und dennoch erfolgversprechendes Wertpapierdepot zusammenstellen. Für den ambitionierten Privatanleger bietet das Buch vertieftes Wissen über die einzelnen Anlageklassen und die aktuellen Entwicklungen der ETF-Branche wie smart beta sowie eine eigehende Analyse über die Möglichkeiten, die momentane Zinsflaute ohne große Kursverluste bei Staatsanleihen zu überstehen.

An Finanzmärkten, an denen Aktien und Anleihen, Zinsen und Risiken sich nicht lehrbuchhaft entwickeln und Lehrbuchwissen anscheinend redundant zu sein scheint, kommt es auf einen nüchternen Ansatz, auf eine „ruhige Hand“ an – und nicht auf Spekulationen darüber, wie sich Kurse, Zinsen und Währungen entwickeln.

Weitere Informationen unter diesem  Link.

2. August 2017

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Vorankündigung: Unser neues Buch „Mehr Mut für Privatanleger“ als E-Buch ab August 2017 auf dem Markt!

Kurzbeschreibung

Langfristiger Vermögensaufbau ist wichtiger denn je. Doch wohin mit dem Spargeld? Sie wollen mehr Rendite als mit Spar- und Festgeldern erzielen, scheuen aber nach Beispielen wie Telekom, Karstadt und Volkswagen direkte Investitionen in Aktien? Sie haben wenig Vertrauen in die Bankberater und die Fondsindustrie?

Unser Buch möchte Ihnen Mut machen und Sie davon überzeugen, dass es zwischen dem Sparbuch und der aggressiven Spekulation mit Aktien erfolgversprechende Möglichkeiten zur Geldanlage gibt. Die einfache Formel hierzu heißt „Asset Allocation“. Hinter diesem Begriff verbirgt sich die Aufteilung Ihrer Geldanlage auf verschiedene Anlageklassen. Risikoreichere Investitionen in breit gestreute Aktienindizes werden geschickt kombiniert mit risikobegrenzenden Investitionen in Anleiheindizes und breit gestreute Immobilienfonds. Wir erläutern Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie mit diesem Wissen ein für Ihre individuelle Risikobereitschaft und Risikotragfähigkeit passendes Wertpapierdepot zusammenstellen können. Mit kostengünstigen ETFs, den börsengehandelten Indizes. Diese Schritte lassen sich für den Interessierten Privatanleger ganz ohne Bankberater vollziehen. Gut diversifizierte Wertpapierdepots nach den Grundsätzen „Asset Allocation“ erfordern wenig Pflege und sind ausreichend robust, um Krisen oder Zinsflauten ohne Verluste abzuwettern.

Einsteiger können mit dem Buch ein erstes, einfaches und dennoch erfolgversprechendes Wertpapierdepot zusammenstellen. Für den ambitionierten Privatanleger bietet das Buch vertieftes Wissen über die einzelnen Anlageklassen und die aktuellen Entwicklungen der ETF Branche wie smart beta sowie eine eigehende Analyse über die Möglichkeiten, die momentane Zinsflaute ohne große Kursverluste bei Staatsanleihen zu überstehen.

An Finanzmärkten, an denen Aktien und Anleihen, Zinsen und Risiken sich nicht lehrbuchhaft entwickeln und Lehrbuchwissen anscheinend redundant zu sein scheint, kommt es auf einen nüchternen Ansatz, auf eine „ruhige Hand“ an – und nicht auf Spekulationen darüber, wie sich Kurse, Zinsen und Währungen entwickeln.

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19. Juli 2017
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Quartalsbericht 2/17 für die Portfolios SmartBeta Chance und Balanced Plus

Das zweite Quartal kann aus Sicht der Aktienanleger als verlorenes Quartal bezeichnet werden. Zunächst hatten sich im Verlauf des April die Aktienkurse in den USA von der Trump-Ernüchterung im März etwas erholen können. Im weiteren Verlauf des Quartals setzte jedoch eine Serie von schlechten Nachrichten den Aktienmärkten zu.

Die politischen Krisen in Nordkorea und Qatar, schwächelnde US-Konjunkturdaten und marode italienische Banken sind nur einige von vielen Unsicherheitsfaktoren, die die Finanzmärkte in den letzten Monaten zusetzten. Aus Sicht Europas positiv anzumerken ist die vergleichsweise gute Performance der europäischen Aktien in diesem Umfeld. Investoren gewinnen mehr Zuversicht in die Wirtschaftsentwicklung Europas. Der DAX konnte trotz Achterbahnfahrt insgesamt zulegen. Der Euro Stoxx entwickelte sich zunächst ebenfalls positiv, gab die Gewinne aber Ende Juni wieder ab. Internationale Aktien konnten insgesamt leicht zulegen. Leider stieg der US-Dollar Wechselkurs trotz Zinsschritt der amerikanischen Zentralbank Federal Reserve (Fed) auf über 1,14 US-Dollar zum Euro, was dem Euroanleger bei Aktien außerhalb Eurolands deutliche Verluste bescherte.

Bei Anleihen hielt die paradoxe Situation an, dass die Kurse von Staatsanleihen weiter stiegen. Und dies trotz steigender US-Dollar Zinsen und der Stimmen aus der europäischen Zentralbank (EZB), den Einstieg in den Ausstieg der lockeren Geldpolitik zu beginnen. Dieses Paradoxon kann aus unserer Sicht nur mit der verstärkten Nachfrage nach sicheren Anlagen erklärt werden. Denn zugleich verloren Junk-Bonds im zweiten Quartal weiter an Boden.

Tabelle 1: Entwicklung des Portfolios SmartBeta Chance Plus

In dem beschriebenen Umfeld mussten unsere beide Portfolios im zweiten Quartal ihre Gewinne des Vorquartals teilweise wieder abgeben. Das Portfolio SmartBeta Chance Plus (Tabelle 1) verlor 1,3 Prozent, wie auch die Benchmark. Das Portfolio SmartBeta Balanced Plus (Tabelle 2) liess um 1,2 Prozentpunkte nach, die Benchmark um 0,7 Prozent. Die Aktienpositionen beider Portfolios verloren aufgrund der Dollarschwäche etwas über zwei Prozent beim Portfolio SmartBeta Balanced Plus bzw. etwas über ein Prozent beim Portfolio SmartBeta Chance Plus. Der Unterschied resultiert aus den unterschiedlichen Gewichtungen der Aktien sowie den Schwellenländeraktien, die in Dollar anstiegen und durch die Dollarabwertung im zweiten Quartal eine Nullrunde zu verzeichnen hatten. Hinter der Nullrunde standen erhebliche Gewinne in Asien, mit der Ausnahme Indiens, und starke Verluste in Brasilien, den arabischen Ländern und Russland.

Tabelle 2: Entwicklung des Portfolios SmartBeta Balanced Plus

Das eingangs beschriebene Paradoxon fand seinen Niederschlag in den leicht positiv performenden Anleihepositionen. Staatsanleihen, Euroanleihen der Schwellenländer, aber auch der auf Euro gesicherte Barclays Global Aggregate Bond ETF konnten einen Prozentpunkt zulegen. Unternehmensanleihen verzeichneten angesichts der Flucht in sichere Staatsanleihen geringe Zuwächse. Damit konnten die Anleihepositionen beider Portfolios ihre Funktion als Stabilitätsanker zwar wahrnehmen, allerdings die Aktienverluste nicht vollständig wettmachen.

Weiter schlecht entwickelte sich die Liquiditätsposition. Durch den schwachen US-Dollar stand in beiden Portfolios ein Minus von sechs Prozent zu Buche. Unsere Erwartungen hinsichtlich eines tendenziell stärkeren US-Dollar aufgrund der Zinserhöhungen in den USA haben sich nicht erfüllt. Es sieht nicht so aus, dass kurz- bis mittelfristig die Trump-Administration das Vertrauen in einen weiter erstarkenden US-Dollar aufrecht erhalten kann.

Beide Benchmark-Portfolios verloren knapp über zwei Prozent bei der Aktienposition. Bei der Anleiheposition profitierten die Benchmark-Portfolios von der oben beschriebenen Kursstabilität des Barclays Global Aggregate Bond ETF.

Nachdem der Anlageausschuss im Mai die Anleiheposition unverändert gelassen hatte und die Portfolios so von den steigenden Kursen der Staatsanleihen im Mai und Juni profitieren konnten, kommen diese Positionen zusammen mit der US-Dollar-Liquidität erneut auf den Prüfstand. Uns stimmt nachdenklich, dass sich Investoren in Staatsanleihen erhebliche Kursrisiken eingekauft haben. Diese Risiken wurden Anfang Juli bereits sichtbar, als der Bund-Future als Index deutscher Staatsanleihen von seinen rekordverdächtigen 166 Punkten auf knapp 160 Punkte fiel. Natürlich ist es noch zu früh zu behaupten, dass sich mit dieser Entwicklung die langerwartete Trendwende bei den langfristigen Zinsen und Renditen ankündigt. Der Anlageausschuss wird die Entwicklung in den nächsten Wochen sehr genau beobachten, um dann im August gegebenenfalls eine neue Positionierung vorzunehmen.

9. Juli 2017

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