Lohnt sich sparen noch?

Celle Hufeisen

Nach einer Umfrage der Finanzberatung NFS Netfonds Financial Services glauben 67 Prozent noch immer, dass die gesetzliche Rente „sicher“ ist und ausreicht fürs Alter. Die deutschen Anleger lieben daher Tages- und Festgelder, Bausparverträge, Sparbücher und Lebensversicherungen. Derzeit (Ende Mai 2016) bringen laut FMH Finanzberatung Tagesgeld durchschnittlich 0,28 Prozent und Festgeld bis ein Jahr durchschnittlich 0,34 Prozent Zinsen ein. Selbst die zehnjährige Bundeanleihe wirft nur 0,14 Prozent Rendite ab. Der Spareckzins beträgt 0,05 Prozent. Bei den Lebensversicherungen gehen die Garantiezinsen kontinuierlich zurück und sollen gänzlich aufgehoben werden. Die Versicherung Ergo plant gänzlich aus dem Geschäft mit klassischen Lebensversicherungen auszusteigen.

Wer langfristig auf eine Immobilie anspart und privat fürs Alter vorsorgen will oder muss, benötigt eine Verzinsung. Ohne Zins und Zinseszins wird es nicht klappen. Die gegenwärtige Niedrig- oder Nullzinspolitik der europäischen Zentralbank (EZB) wird damit zu einer Schicksalsfrage für viele Privatanleger und Sparer.

In unserem Buch Krisensicher Investieren sind wir auf die Bedeutung des langfristigen Sparens und den Zinseszins-Effekt eingegangen und haben gefragt: Was kommt am Ende beim Sparen heraus und ist dies hinreichend für Ihre Vorhaben und Wünsche?

Der Wertzuwachs der Geldanlage hängt von der erzielbaren Verzinsung ab.

Wünschen Sie, Eigenkapital für eine Immobilie anzusparen, liegt Ihr Zielbetrag in etwa fest. Wenn Sie heute wissen, dass Sie 50.000 Euro Eigenkapital benötigen, lässt sich aus diesen Angaben ein Sparplan entwickeln. Unter der Annahme einer heute mit sicheren Sparformen nicht erzielbaren, vierprozentigen Verzinsung müssten Sie ohne Berücksichtigung von Kapitalertragsteuern monatlich 750 Euro sparen. Bei einer heute mit sicheren Sparformen wie Tagesgeld erzielbaren Verzinsung von 0,5 Prozent würde der erforderliche Sparbetrag von 750 Euro auf 810 Euro ansteigen.

Zwei Erkenntnisse lassen sich aus diesem Beispiel gewinnen: Bei kurzen Ansparzeiten ist der Zinsertrag Ihrer monatlichen Sparraten nicht besonders groß. Die 60 Monatsraten à 750 Euro erbringen einen Kapitaleinsatz von insgesamt 45.000 Euro und dementsprechend Zinserträge von nur 5.000 Euro, da in fünf Jahren der Zinseszinseffekt noch nicht besonders groß ist.

Zum anderen ist das Ergebnis stark von der erzielbaren Höhe der Verzinsung ab. Die folgende Tabelle verdeutlicht diesen Zusammenhang für eine monatlich konstante Anlage von 100 Euro zu 2 Prozent, 5 Prozent und 10 Prozent. Es wird deutlich, dass Sparen nur über sehr lange Zeiträume von 10 Jahren und mehr, und auch dann nur mit Verzinsungen von 5 Prozent und mehr, einen wirksamen Beitrag zu ihrem Vermögensaufbau leisten kann.

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Schlimmer wird die Situation für die mit 2 Prozent verzinsten Geldanlagen noch durch Inflation. Wenn gleichzeitig eine Inflationsrate von nur 1 Prozent existiert, liegt die Kaufkraft ihrer Ersparnisse nach 20 Jahren noch etwa beim eingezahlten Kapital, bei 2 Prozent Inflation, nur noch bei knapp 20.000 Euro. Also, Sie sparen 20 Jahre, können sich aber weniger leisten als heute.

Wenn die sichere Verzinsung ausfällt, müssen Anleger, die Vermögensaufbau auch in Niedrigzinsphasen betreiben wollen, andere Renditequellen in Betracht ziehen

Die folgende Grafik zeigt Ihnen für einen noch längeren Zeitraum, wie sich 1 Euro für unterschiedliche Zinsen oder prozentuale Erträge (Renditen) entwickelt hätte. Nach 40 Jahren hätten Sie gegenüber einer beliebigen Vergleichsanlage (wie Sparbuch) bei 1 Prozent größerer Rendite bereits das 1,5fache des Sparbetrages erhalten, bei 3 Prozent Verzinsungsvorteil sogar das 3,3fache. Nur, wie ist das im heutigen Zinsumfeld zu bewerkstelligen?

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Die Rendite Ihrer Geldanlage wiederum ist unmittelbar mit dem Risiko verknüpft.

Eine wichtige Erkenntnis aus den obigen Beispielen ist, dass größere Risiken bei der Geldanlage erforderlich sind, um auskömmliche Renditen zu erzielen. Andererseits muss jeder Anleger genau abwägen, ob er diese Risiken eingehen kann und möchte. Einfach mehr in Aktien zu investieren, ist sicher kein Allheilmittel und hängt stark von Ihrem Anlageziel ab. Im obigen Beispiel können 4 Prozent Verzinsung gegenüber 0,5 Prozent Verzinsung nicht ohne einen Wechsel der Anlagestrategie erreicht werden, die mit hoher Wahrscheinlichkeit zu erheblich mehr Risiken führt. Sie müssen als Anleger daher genau festlegen, ob mit Ihrem klaren Sparziel vor Augen eine monatliche Ersparnis von 60 Euro (Unterschied zwischen der Sparrate von 750 Euro bei 4 Prozent und von 810 Euro bei 0,5 Prozent Verzinsung) das zusätzliche Risiko wert ist! Dies ist bei kurz- bis mittelfristigen Anlagehorizonten grundsätzlich zu bezweifeln und kann sich bei schwachen Aktienmärkten auch komplett ins Gegenteil verkehren.

Für die langfristige Vorsorge können und sollten mehr Risiken eingegangen werden.

Das folgende Beispiel verdeutlicht eine Situation mit einem langfristigen Anlagehorizont, in der sich der Anleger für eine risikoreichere Strategie entscheiden könnte. Wünschen Sie, z.B., als 35-jähriger im Alter über eine Million Euro zu verfügen, müssen Sie bis zur Vollendung Ihres 65. Lebensjahres bei konstant 0,5 Prozent Zinsen monatlich etwa 2.575 Euro sparen. Bei konstant 5 Prozent Zinsen reichen bereits 1.221 Euro, um dieses Ziel zu erreichen, und bei 8 Prozent 705 Euro.

Der Unterschied im monatlichen Sparbetrag ist extrem groß, da über lange Zeiträume der Zinseszinseffekt im Vergleich zwischen 0,5 Prozent, 5 Prozent und 8 Prozent Verzinsung eine erhebliche Rolle spielt. Natürlich kann der 35jährige im obigen Beispiel seine Wunschverzinsung nicht einfach wählen. Sucht er eine höhere Verzinsung als auf einem sicheren Sparkonto, Festgeldkonto oder mit Bundesanleihen, muss er auch bereit sein, größere Risiken bei der Geldanlage einzugehen, und in höher verzinsliche Unternehmens-, Staatsanleihen oder Aktien investieren. Dies ist insbesondere auch bei der Altersvorsorge dringend erforderlich.

Diese Kalkulation ist ohne Steuern und Kaufkraftverluste durch Inflation durchgeführt worden. Sie verdeutlicht aber, in welcher Bredouille sich Sparer befinden. Der heutigen jüngeren Generation wird es durch die Niedrigzinspolitik der europäischen Zentralbank beinahe unmöglich gemacht vorzusorgen. Deswegen ist es notwendig, dass ein Vermögensaufbau nicht durch Sparen auf einem Geldkonto erfolgt, sondern strategisch geplant werden muss. Dazu gehört, dass im gegenwärtigen Rendite- und Zinsumfeld besonders auf geringe Kosten geachtet wird.

Denn bei niedrigen Zinsen und Renditen fressen häufig Fonds- und Depotgebühren von ein, zwei Prozent die mickrigen Erträge auf. Ebenso sollte durch ein diversifizierten Anlagemix mit Investitionen wie in internationale und nationale Aktien (-Fonds), vorzugsweise ETF, und internationale Anleihen (-ETF) versucht werden, wenn es in die eigene Risikoneigung passt, langfristig höhere Erträge zu erzielen – damit sich Sparen wieder lohnt!

31. Mai 2016

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Quartalsbericht für die Smart Beta-Portfolios Chance und Balanced Plus

cropped-Titelbild-copy-e1442230385660.pngNachdem der Jahresausklang noch versöhnlich ausgefallen war, mussten Aktienanleger im ersten Quartal 2016 erneut starke Nerven beweisen. Auf breiter Front fielen die Aktienkurse bis in den späten Februar hinein. Alle großen Indizes der entwickelten Volkswirtschaften waren davon betroffen. Besonders hart traf es Japan und den pazifischen Raum. Aber auch der deutsche Aktienindex DAX sackte von über 10.000 Punkten auf zwischenzeitlich unter 8.800 Punkte. Wie üblich wurde diese Entwicklung von der Wirtschaftspresse befeuert.

Was im Dezember noch an Lichtblicken in der Weltwirtschaft ausgemacht wurde, wandelte sich im Januar schlagartig zu einem Vorboten einer Weltwirtschaftskrise. Staatspleiten durch fallende Rohstoffpreise, das Schreckensgespenst der Deflation, Abwertungswettläufe der großen Währungsblöcke und ein neuer kalter Krieg standen auf dem Programm der Wirtschaftsmedien. Erst Ende Februar waren die Kurse weit genug gefallen, um eine Gegenbewegung einzuleiten, die mit einigen Schwankungen bis zum Quartalsende anhielt und Teile der Verluste wieder ausgleichen konnte. Zugleich öffneten die Zentralbanken ihre Geldschleusen noch weiter, mit der Folge zunehmender negativer Zinsen und negativer Renditen für die meisten Laufzeiten sicherer Staatsanleihen. Was an den Aktienbörsen als Bestätigung für die heraufziehende Krise gewertet wurde, freute die Besitzer selbst niedrig rentierlicher Anleihen, die Kursgewinne verzeichneten.

In dem beschriebenen Umfeld konnte kein Portfolio mit höheren Aktienanteilen Wertzuwächse verzeichnen. Das Portfolio Smart Beta Chance Plus verlor zwei Prozent, wobei die Verluste sowohl aus den Standardindizes der entwickelten Volkswirtschaften (S&P 500, Stoxx Europe, MSCI Japan und Pazifik) resultierten als auch aus den Faktorinvestments wie in so genannten Small CAPs. Einziger Lichtblick waren Aktien aus den Schwellenländern, die leicht zulegen konnten. Eigentlich unlogisch, wenn man die Abhängigkeit der meisten großen Schwellenländer von den Rohstoffpreisen und die
Verschuldungsproblematik in Hartwährungen betrachtet, die im vierten Quartal noch als Begründung für die heftigen Kursverluste herhalten mussten.

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Tabelle 1: Entwicklung Portfolio Smart Beta Chance Plus

Die Anleihepositionen des Portfolios Smart Beta Chance Plus konnten aufgrund der beschriebenen Zinsentwicklung zulegen, zu wenig jedoch um die Verluste bei Aktien aufzufangen. Hinzu kam ein Wiedererstarken des Euro, der nach heftigen Pendelbewegungen im Februar zu Ende März ein Quartalshoch von 1,138 EUR/USD erreichte, eine Aufwertung von über fünf Prozent gegenüber dem Beginn des Quartals. Ob dies mit der Pause der US-Notenbank (Fed) bei den angekündigten Zinsschritten zu begründen ist, oder geheimen Absprachen der Zentralbanken zu verdanken ist, die getroffen wurden, um Schwankungen zwischen den großen Währungsblöcken zu begrenzen, sei dahingestellt. In jedem Fall hatte diese Entwicklung einen sehr negativen Einfluss auf die USD-Liquidität, die wir seit dem vierten Quartal in Erwartung der weiteren Zins-Schritte der Fed ins Portfolio aufgenommen hatten.

Das Portfolio Smart Beta Balanced Plus verlor insgesamt zwei Prozent. Die Entwicklungen der einzelnen Positionen entsprechen denen des Portfolios Smart Beta Chance Plus. Einem Verlust von fünf Prozent bei der Aktienposition und zwei Prozent bei Liquidität standen drei Prozent Zuwachs der Anleiheposition gegenüber.

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Tabelle 2: Entwicklung Portfolio Smart Beta Balanced Plus

Beide Benchmark-Portfolios schlugen sich deutlich besser. Dies ist aber nicht auf einen strukturellen Vorteil der Portfolios zurückzuführen, sondern lag an den Entwicklungen der Leitzinsen und des US-Dollar: Mitte Februar hatte der Anlageausschuss ein Rebalancing, also eine Rückführung auf die Ausgangsgewichtung der Aktien- und Anleiheposition durchgeführt. Zu diesem Zweck verkauften wir in beiden Benchmark-Portfolios einen Teil der Anleiheposition, um den MSCI AWCI-Aktienindex (Welt) zu erwerben, der in US-Dollar notiert ist. Dieser Erwerb fand gerade zur Zeit der größten US-Dollarschwäche Mitte Februar statt, so dass wir relativ viele Anteile erwerben konnten, was den Gesamtverlust der Aktienposition begrenzte. In Verbindung mit Negativzinsen konnte die Anleiheposition die Verluste der Aktien beim Benchmark-Portfolio Balanced beinahe ausgleichen, so dass der Wert des Benchmark-Portfolios über das Quartal hinweg nahezu konstant blieb. Bei dem stärker aktienlastigen Benchmark-Portfolio Chance fiel dieser Effekt schwächer aus, so dass auch hier die Wertverluste der Aktienposition stark zu Buche schlugen.

Für das laufende Quartal wird entscheidend sein, welche der Gruppe der Finanzmarktakteure die Oberhand gewinnt: Die Optimisten, die an den Erfolg des neuen fünf Jahresplanes und ein „soft economic landing“ in China glauben und positive Entwicklungen am US-Arbeitsmarkt sowie in Europa prognostizieren. Oder setzen sich doch die Pessimisten durch, die sinkende Rohstoffpreise als Gefahr für die Schwellenländer sehen, ein „hard economic landing“ in China, mehr Terror und Kriegsszenarien, eine schwache US-Volkswirtschaft sowie ein reformunfähiges Mittel- und Südeuropa erwarten? Alles Gründe für die Fortsetzung der Flucht in Gold oder Betongold, aber nicht für Aktienerwerb (wobei ironischerweise viele gemischte Investmentfonds und Vermögensverwalter ihre Immobilieninvestitionen über Immobilienaktien vornehmen).

Insgesamt zählen wir uns eher zu den Optimisten und rechnen mit einem langsamen und volatilen, aber doch dauerhaften Aufschwung an den Börsen. Daher werden wir auch im laufenden Quartal unsere Aufteilung der Anlageklassen beibehalten.

Der nächste Anlageausschuss tagt im Mai.

7. April 2016

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Tun – oder nichts tun?

IMG_3622Stürmische Zeiten. Aktienmärkte sind verunsichert. Ein Ende der Negativzinsen ist nicht in Sicht. Zentralbanken greifen massiv in die Finanzmärkte ein, um Banken und Staaten zu finanzieren und Inflation zu anzukurbeln. Rohstoffpreise scheinen keinen Tiefpunkt zu gehen. Selbst auf den Immobilienmärkten nicht nur in Deutschland häufen sich Anzeichen möglicher Überhitzung.

Banken, die in gewohnter Regelmäßigkeit und vermeintlicher Professionalität Prognosen erstellen, werfen sie schneller über Bord als jemals zuvor. Ratlosigkeit breitet sich aus. Schon im letzten Jahr äußerte David Folkerts-Landau, der Chefvolkswirt der Deutschen Bank: „Während meiner gesamten akademischen und beruflichen Laufbahn … habe ich mich mit Überlegungen und Prognosen zur Weltwirtschaft befasst. In all den Jahren konnte ich, selbst wenn Krisen ausbrachen oder meine Prognosen daneben lagen, die Ereignisse mit meinen Kenntnissen aus Lehrbüchern oder geschichtlichen Zusammenhängen in Einklang bringen. Das ist in der heutigen außergewöhnlichen Zeit nicht mehr der Fall.“

Euphorische Prognosen von Analysten werden wieder kassiert. Hatte die DZ-Bank, das Spitzeninstitut der Volks- und Raiffeisenbanken, vor wenigen Wochen noch einen Dax-Stand für Ende 2016 von 11.000 Punkten vorhergesagt, wird jetzt nur noch von 10.300 Punkten ausgegangen.

Selbst Goldman Sachs, die einflussreichste Investmentbank der Welt mit einer kaum zu duplizierenden Nähe zu den Finanzmärkten und Entscheidern, haben nur nach wenigen Wochen fünf von sechs Anlage-Ideen für 2016 wieder kassiert: Devisenmärkte, Renditen von Staatspapieren, Inflationserwartungen und Aktienmärkte, besonders die Kurse von Bankaktien, entwickelten sich extrem abweichend von den Prognosen.

Täglich äußern sich Experten zur Krise. Ein Pauschalrezept für Anlageentscheidungen in einem Umwelt negativer Zinsen, hoher Geldliquidität und mangelnder Konjunkturstimuli scheint es nicht zu geben. Die Zentralbanken fahren mit hoher Geschwindigkeit durch Nebelwände und verlassen sich dabei auf ihre Assistenzsysteme. Die Entscheider hoffen dabei, dass die roten Lichter und automatischen Bremsverstärker reagieren, bevor es zu einer Massenkarambolage kommt.

Marktteilnehmer sind verunsichert. Die Stimmung ist schlecht. Die Volatilität entsprechend hoch. Wir fühlen uns in unserem Ansatz bestätigt, dass trotz ausgefeilter Prognosetechniken für Wachstum, Konjunktur und Marktentwicklungen es kaum mehr als Kaffeesatzleserei ist und bleibt, die Marktentwicklungen vorherzusehen und entsprechende Anlageentscheidungen zu treffen. Anlageentscheidungen und Depotumschichtungen aufgrund von prognostizierten Markt- oder Börsendaten sollten deshalb möglichst nicht vorgenommen werden.

Vor diesem Hintergrund entschied der Anlageausschuss, nur ein Rebalancing für die beiden Benchmark-Portfolios Chance und Balanced auf die Ursprungsgewichtungen durchzuführen. Das Portfolio Chance wurde auf 60 Prozent Aktien und 40 Prozent Anleihen gewichtet und das Portfolio Balanced auf 40 Prozent Aktien und 60 Prozent Anleihen. Trotz der hohen Volatilität, Marktverwerfungen und Marktunsicherheiten sah der Anlageausschuss keine Notwendigkeit, Änderungen an der Zusammenstellung der Wertpapiere in den beiden Portfolios SmartBeta Chance Plus und SmartBeta Balanced Plus vorzunehmen und blieb seinem Investitionsansatz treu. Der Ausschuss tagt wieder in drei Monaten.


01.03.2016

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