Alle Zertfikate der Socialtrading-Plattform wikifolio sind besichert

Investierbare Musterportfolios der Socialtrading-Plattform wikifolio werden von dem Emissionshaus Lang & Schwarz als Zertifikate herausgegeben und können am Markt gekauft werden.

Ein Zertifikat ist eine Schuldverschreibung des Emissionshauses und damit kauft ein Investor auch das Risiko von Lang & Schwarz mit ein, obwohl er eigentlich nur das Zertifikat ohne Emitttentenrisiko haben wollte.

Um das Emittentenrisiko einzuschränken, wurden die Konten und Wertpapiere, die zur Erfüllung der Verpflichtungen aus den verkauften Zertifikaten bei anderen Institutionen gehalten werden, an eine Treuhänder verpfändet.

Weitere Informationen dazu unter: https://www.wikifolio.com/de/de/blog/wikifolio-zertifikate-sind-besichert

Für Anleger sollen – angabegemäß von wikifolio – keine Mehrkosten entstehen.

23. März 2017

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Quartalsbericht 4/16 für die Portfolios SmartBeta Chance und Balanced Plus

Das vierte Quartal stand ganz im Zeichen der USA: Nach Wochen volatiler Seitwärtsbewegungen nahmen der S&P 500 und Dow Jones Index im November eine neuen Anlauf in Richtung historischer Höchststände. Nachdem im Wahlkampf noch die Unzulänglichkeiten eines Präsidenten Trump im Vordergrund der öffentlichen Debatte standen, dominieren seit der Wahlnacht eher die positiven Aspekte des „Trump’schen“ Wahlprogrammes: Infrastrukturinvestitionen, Steuersenkungen und die Schaffung von Arbeitsplätzen durch die „Reindustrialisierung“ der USA.

Diese, wenn auch einseitig optimistische Interpretation der „Trump’schen“ Wahlversprechen treibt seitdem die Börsen der Industrieländer, allen voran die Aktienbörsen der USA. Hinzukam die Zinsentscheidung der amerikanischen Fed im Dezember. Nach monatelangem Zögern und widersprüchlichen Interpretationen der Wirtschaftslage in den USA erkannten Frau Yellen und die Zentralbankgouverneure recht einhellig eine positive Entwicklung der US-Wirtschaft und hoben den Leitzins um weitere 0,25 Prozent an.

Während dieser Zinsschritt die US-Aktien weiter befeuerte, reagierten die Anleihemärkte bereits im Vorfeld der Zinssteigerung mit steigenden Renditen und dementsprechenden Kursverlusten. Auch Eurolandanleihen konnten sich den Renditesteigerungen und Kursverlusten von der anderen Seite des Atlantiks nicht entziehen. Dennoch bleiben zum Monatsschluss Dezember die meisten Anleiherenditen für Bundesanleihen negativ, da bei der EZB das Gelddrucken auch im vierten Quartal munter weiter ging – wenn auch im Dezember mit reduziertem Ankaufvolumen. So musste man zum Jahresende unverändert draufzahlen, um dem deutschen Staat für sieben Jahre Geld leihen zu dürfen.

In dem beschriebenen Umfeld haben sich unsere Portfolios nach den Prinzipien der Asset Allocation wieder sehr positiv entwickelt. Beide Portfolios konnten im Quartal um über drei Prozent zulegen und die Benchmarks schlagen. Auf Jahressicht ergibt sich beim Portfolio SmartBeta Chance Plus (Tabelle 1) eine Performance von 6,9 Prozent und beim Portfolio SmartBeta Balanced Plus (Tabelle 2) ein Wertzuwachs von 4,7 Prozent.

Tabelle 1: Entwicklung Portfolio SmartBeta Chance Plus

Die Aktienpositionen beider Portfolios waren wie im Quartal zuvor auch im vierten Quartal der wesentliche Ergebnistreiber. Beim Portfolio SmartBeta Chance Plus stand ein Plus von sechs Prozent zu Buche. Beim Portfolio SmartBeta Balanced Plus waren es sogar acht Prozent. Beide Portfolios profitierten vom starken Zuwachs bei US-Aktien und vom gleichzeitigen Anstieg des Dollarkurses, so dass insgesamt ein Plus von 11 Prozent beim S&P 500 und sogar 17 Prozent bei Midcaps USA (Russel 2000) zu verzeichnen war. Wir betrachten dies als Bestätigung der Position des Anlageausschusses, die US-Position trotz der häufig geäußerten Sorge der Überbewertung (z.B. nach dem „Shiller Kurs-Gewinn-Verhältnis„) nicht zu reduzieren. Schlusslicht bei den Aktien waren die Schwellenländer. Trotz leichter Erholung bei Brasilien und Russland litten insbesondere China, aber auch viele andere exportorientierte Schwellenländer, unter der starken US-Börse. Anleger schichteten erhebliche Mittel um. Die protektionistischen Töne des Herrn Trump taten ihr Übriges, Aktien der Schwellenländer weniger attraktiv erscheinen zu lassen. Der nur geringe Zuwachs der Schwellenländeraktien ist damit der Hauptgrund für die schlechtere Performance der Aktienposition des Portfolios SmartBeta Chance Plus gegenüber dem Portfolio SmartBeta Balanced Plus.

Tabelle 2: Entwicklung des Portfolios SmartBeta Balanced Plus

Die Umschichtung von Investitionskapital aus den Schwellenländern wirkte sich ebenfalls negativ auf die Anleihepositionen der beiden Portfolios aus. Die in beiden Portfolios enthaltenen Eurobonds der Schwellenländer mussten mit vier Prozent deutlich höhere Kursverluste hinnehmen, als die Anleiheindizes für Staatsanleihen der Industrieländer. Bei denen stand ein Minus von drei Prozent zu Buche. Am Besten schlugen sich Corporate Bonds mit Minus ein Prozent. Verlustfrei blieb die variable verzinsliche Anleiheposition des Portfolios SmartBeta Balanced Plus. Die Liquiditätsposition konnte vom Anstieg des US-Dollar profitieren und legte mit sieben Prozent zu.

Fazit: Beide Benchmark-Portfolios profitierten von der starken Aktienposition, die von der Aufwertung des US-Dollar unterstützt wurde. Bei der Anleiheposition lagen beide Benchmarks mit drei Prozent im Minus. Insgesamt hat auf Jahressicht das Portfolio SmartBeta Chance Plus mit 6,9 Prozent gegenüber 6,5 Prozent des Benchmarks knapp die Nase vorn. Das Portfolio SmartBeta Balanced Plus liegt mit 4,7 Prozent Wertzuwachs knapp hinter der 5.0 Prozent Performance des Benchmark-Portfolios.

Im Dezember hat der Anlageausschuss  die Positionen unverändert gelassen. Denn im gegenwärtigen, von hohen Unsicherheiten geprägten Marktumfeld ohne klare Tendenzen und Trends betrachten wir die beiden breit diversifizierten Portfolios optimal positioniert, um einerseits an den Marktaufschwüngen zu partizipieren, als auch Abschwünge abfedern zu können.

Im Februar findet das jährliche Rebalancing statt.

Der Anlageausschuss tagt wieder im März.

5. Januar 2017

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Quartalsbericht 3/16 für die Portfolios SmartBeta Chance und Balanced Plus

Celle HufeisenDas dritte Quartal stellte die berühmte Börsenweisheit „Sell in May and walk away“ grundlegend auf den Kopf. Die Frühsommersorgen rund um den Brexit, China und Italien verschwanden aus der Presse. Optimismus machte sich breit – selbst hinsichtlich der arg gebeutelten Schwellenländer. Plötzlich waren die positiven Stimmen zum Gelingen des kontrollierten Strukturwandels in China lauter als die Warnungen vor der zunehmenden Verschuldung des Unternehmenssektors. Zu Brasilien hieß es, die Talsohle sei durchschritten. Selbst der russische Aktienmarkt konnte zulegen. Der Ölpreis stieg mit 15 Prozent (Brent) deutlich an. Und nicht zuletzt trugen die Zentralbanken erneut ihren Teil dazu bei, Aktien und Immobilienkäufer bei Laune zu halten.

Die Federal Reserve in den USA (Fed) erkannte große Risiken für die US-Konjunktur und schreckte vor einem zweiten Zinsschritt zurück. Bei der europäischen Zentralbank (EZB) ging das Gelddrucken im dritten Quartal munter weiter. Anleihekäufe bis zu 80 Mrd. Euro sowie Nullzinspolitik ließen die Renditen der Bundesanleihen bis 7 Jahren Restlaufzeit im negativen Terrain. Die wenigen Anleger, die auf dem von der EZB leergefegten Markt noch Staatsanleihen erwerben können, bezahlen offenbar auch weiterhin bereitwillig dafür, ihr Geld für 7 Jahre dem deutschen Staat zu überlassen.

In dem beschriebenen Umfeld zeigte sich erneut die Stärke ausgewogener Portfolios nach den Prinzipien der Asset Allocation. Beide Portfolios konnten zulegen und die Benchmark schlagen.

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Tabelle 1: Entwicklung Portfolio SmartBeta Chance Plus

Die Aktienpositionen beider Portfolios waren im dritten Quartal der wesentliche Ergebnistreiber mit 6 Prozent beim Portfolio SmartBeta Chance Plus und 5 Prozent beim Portfolio SmartBeta Balanced Plus. Das Portfolio SmartBeta Chance Plus konnte insbesondere von der positiven Wertentwicklung bei den Aktien der Schwellenländer profitieren (+8 Prozent). Beide Portfolios profitierten von der Umkehr der Panikverkäufe europäischer Aktien. Sowohl europäische Bluechips (+6 Prozent) und stärker noch Small Caps Europa (+7 Prozent) konnten ihre Wertverluste des Vorquartals mehr als ausgleichen. Auch die anderen Indizes konnten stark zulegen. Am niedrigsten fiel der Wertzuwachs beim S&P 500 aus, (+3 Prozent). Ursachen hierfür waren vermutlich neben dem schwächeren Dollarkurs, auch die hohen Bewertungen der US-Aktien sowie Unsicherheiten aus dem Präsidentschaftswahlkampf.

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Tabelle 2: Entwicklung des Portfolios SmartBeta Balanced Plus

Die Anleihepositionen des Portfolios Smartbeta Balanced Plus profitierte von ihrer ausgewogenen Struktur. Staatsanleihen mit höheren Renditeabständen zu Bundesanleihen (Yield Plus) und Euro Corporate Bonds schlugen sich mit jeweils 2 Prozent Wertzuwachs deutlich besser, als der Barclays Global Bond Index, der mehr Staatsanleihen höchster Bonität sowie US-Dollar Anleihen enthält. Beide Portfolios profitierten darüber hinaus von dem zurückgekehrten Vertrauen in die Schwellenländer. Die Anleihen der Schwellenländer konnten einen dreiprozentigen Wertzuwachs verzeichnen. Einzig die Dollar-Liquidität im Portfolio SmartBeta Balanced Plus  verzeichnete Verluste aus der Abwertung des US-Dollar.

Beide Benchmark-Portfolios litten unter der Nullrunde beim Barclays Global Bond Index und dem schwachen Dollarkurs. Sie legten nur geringfügig zu. Insgesamt haben die Benchmark-Portfolios in den ersten neun Monaten noch die Nase vorn, doch schließen die strategisch gemanagten “Plus“-Portfolios wieder auf. Positiv wirken hierbei die renditestärkeren Komponenten bei den Anleihen. Denn Anleihen höchster Bonität bieten im derzeitigen Umfeld nur noch Risiko ohne Rendite. Oder, anders formuliert: Deutsche und amerikanische Staatsanleihen können bei Zinserhöhungen oder auslaufenden Anleihekäufen nur noch Kursverluste erleiden. Kursgewinne sind realistisch betrachtet kaum mehr möglich. Beim stärker risikoorientierten Portfolio SmartBeta Chance Plus sehen wir die Übergewichtung der Schwellenländer gegenüber dem MSCI AC World als Quelle weiterer Zusatzerträge im anstehenden vierten Quartal und haben unsere Position beibehalten. Im Anlageausschuss im September haben wir im Hinblick auf unsere Positionen keine Veränderung vorgenommen.

Der nächste Anlageausschuss tagt im Dezember.

22.10.2016

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